


Frau Dr.med. Monika Golembiewski besucht seit acht Jahren regelmäßig Ghosaldanga und Bishnubati mit dem Ziel, eine dem Dorfleben angemessene medizinische Versorgung aufzubauen. Wo möglich benutzt sie Heilkräuter und Homöopathie. Sie lehrt den jungen Menschen der Dörfer den Gebrauch der Heilkräuter in ihrer Umgebung. Ihre jährlichen medizinischen Erfahrungsberichte schickt sie auf Anfrage gern zu.
Sie hält auch Vorträge mit Dias über ihre Erfahrungen in den indischen Dörfern.
Bitte wenden Sie sich an:
Dr.med. Monika Golembiewski, Buchernstr.5/2,
74223 Flein (bei Heilbronn),
eMail: gegol@t-online.de
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zwei Stammesdörfer / two tribal villages
Ghosaldanga ist ein kleines Stammesdorf zehn Kilometer von Santiniketan entfernt. In ihr leben rund vierzig Familien des Santal-Stammes. Martin Kämpchen hat es Anfang der 80er Jahre "entdeckt" und besucht es seitdem mehrmals in der Woche mit dem Fahrrad. Nach und nach entstanden kleine, von Kämpchen angeregte, aber von den Dorfbewohnern getragene Programme: Abendschule, medizinische Versorgung, Baumpflanzaktionen. Daraus entstand eine "alternative Entwicklungshilfe", die sich um eine ganzmenschliche Entwicklung der Dorfbewohner bemüht: um wirtschaftliche, kulturelle, gesundheitliche, emotionale und intellektuelle Entwicklung. Die treibenden Kräfte sind die Menschen im Dorf selbst, vor allem Schona Murmu, ein junger Mann von Ghosaldanga, der die Arbeit mit Martin Kämpchen aufgebaut hat.
Vor zwölf Jahren begann im Nachbar-Santaldorf Bishnubati eine ähnliche Aufbauarbeit. Boro Baski, wie Schona der erste gebildete Junge seines Dorfes, leitet sie. In beiden Dörfern sind inzwischen ein Kindergarten mit Kinderspeisung, sowie je ein Hausaufgaben-Zentrum für die Primär- und die Sekundarstufe entstanden. Landwirtschaftliche Projekte, ein Sparprogramm, eine Weberei für die Frauen, eine intensive Mütterbetreuung wurden eingerichtet.
Vor fünf Jahren wurde der Rolf Schoembs Vidyashram gegründet, eine Schule für Santal-Dorfkinder. Darin lernen sie anfangs in ihrer Muttersprache, Santali, und werden danach behutsam auf das Bengalische hingeführt. Die Lehrpläne und Betreuung sind auf die Bedürfnisse von armen Santal-Dorfkindern abgestimmt. Gokul Hansda, ein gebildeter Santal aus einem zwanzig Kilometer entfernten Dorf, leitet die Schule, in der bisher für fünf Klassen Unterricht erteilt wird.
Ghosaldanga is a small tribal village near Santiniketan which Martin Kämpchen visits since the early 1980s. There he has started, together with the first educated youth of the village, Sona Murmu, a model village development programme with an emphasis on education. Twelve years ago, the neighbouring village, Bishnubati, was included in these efforts. There Boro Baski, again the first educated village person, is in charge. Kindergartens, coaching centres, agricultural projects, pisciculture, medical care, a weaving centre and a savings scheme are part of the project. Five years ago, a non-formal day school for Santal children was added. It has now five classes. Gokul Hansda is in charge. The contact address for Ghosaldanga in India is:
c/o Martin Kämpchen
Santiniketan 731 235
West-Bengal, India,
phone 03463 - 261 689
Mobil 99 32 66 82 89
eMail mk@martin-kaempchen.com.
In Europe exists a registered society, "Friends of Ghosaldanga and Bishnubati" (Freundeskreis Ghosaldanga und Bishnubati e.V),
run by Mrs. Marianne Pal Chowdhury, Frankfurt (eMail pal.chowdhury@gmx.de).
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Der größte Teil der finanziellen Unterstützung kommt von Deutschland und Österreich. Dort besteht der "Freundeskreis Ghosaldanga und Bishnubati e.V.", der Spenden annimmt, Informationsmaterial verteilt und die Verbindung zum Dorf unterhält.
Der Freundeskreis wird geleitet von:
Frau Marianne Pal Chowdhury
Max-Planck-Straße 22
60437 Frankfurt
Tel. 069-50 73 780
EMail pal.chowdhury@gmx.de
Spendenkonto:
Freundeskreis Ghosaldanga und Bishnubati e.V.
Deutsche Bank Saarbrücken
Konto-Nr. 0208 140
BLZ 590 700 70
Die website des Vereins mit ausführlichen Informationen über die dort geleistete Arbeit ist www.dorfentwicklung-indien.de.
Für Informationsmaterial über Ghosaldanga und die dortige alternative Entwicklungshilfe wenden Sie sich bitte an den Verein. Im Handel sind auch erhältlich:
- Leben ohne Armut: Wie Hilfe wirklich helfen kann. Meine Erfahrungen in Indien
Verlag Herder, Freiburg 2011
€ 14,95

ISBN 978-3-451-32327-0
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- Martin Kämpchen: Ghosaldanga. Geschichten aus dem indischen Alltag.
Wallstein Verlag, Göttingen 2006.
€ 16,00 (D), € 16,50 (A), CHF 24,90
ISBN 978-3-8353-0066-8
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- Mein Liebling spielt die Flöte. Indische Ureinwohner singen. Musik-CD mit Liedtexten in deutscher Übersetzung. Fidula-Verlag, Postfach,
56154 Boppard (1998)

- Mit Ramakrishna und Franziskus. Martin Kämpchen, Schriftsteller unter Ureinwohnern und Hindus. Video-Film (30 Min.) Film von Viola Schmid und Bert Herfen. Arbeda media Verlag, Bonner Str.44, 50389 Wesseling (1991)
- "Die Liebe hört niemals auf…" Ein indisches Dorf stellt sich vor. Schule & Mission. Heft 2 / 1999-2000. Kindermissionswerk, Stephanstraße 35, 52064 Aachen
- Martin Kämpchen: Schlangenbiß. Erzählungen aus dem indischen Stammesdorf Ghosaldanga. Himmerod Drucke, Himmerod 1998.
ISBN 3 921632 29 3
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